Gute Nachrichten aus Israel


Araber wählen Israel

Bürgermeister Dulanabu-Saleh von Majdal Shams, der größten drusischen Stadt der Golan-Höhen, ist verärgert … über die Vereinten Nationen. Jahrzehntelang hat die UNO Israel verurteilt, weil es „seiner Stadt wirtschaftliche und soziale Härten auferlegt habe“. Der arabische Bürgermeister bezeichnet das als „totalen Witz“ (Makor Rishon, 29.07.2016).

15048851739_ddc3a4383a_k750x375Er wendet sich mit Nachdruck gegen die Lügen der UNO. „Ich weiß nicht, wovon sie sprechen; das ist lachhaft,“ sagt er. Die Drusen des Golan „dienen nicht in der israelischen Armee und haben nur Vorteile durch den Staat.“ Hinsichtlich des Kriegs in Syrien sagt er: „Warum verurteilt die UNO nicht die Grausamkeiten in Syrien, wo jeden Tag Dutzende von Kindern getötet werden? Die Bewohner des Golan haben ein gutes Leben … wenn wir etwas planen und bauen, spüren wir keine Diskriminierung. Ganz im Gegenteil, wir stoßen auf offene Ohren… Wir haben keine Ahnung, wer diese Leute in der UNO sind, aber sie sind wahrscheinlich nie hier gewesen.“

Er erwähnt die zahlreichen „Fremdenzimmer und Restaurants, die wir entwickelt haben und die im Hochsommer voll belegt sind.“ Es sind zum größten Teil israelische Touristen, die die Naturschutzgebiete und die Ski-Gebiete des Golan besuchen. „Die UNO aber behauptet, unsere wirtschaftliche Situation sei schlecht. Das ist Politik. Sie würden uns lieber in Syrien sterben sehen, als dass wir in Israel leben und uns daran freuen.“

Ein typischer Golan-Bewohner, Karim Batkhish, aus dem Ort Masaada, sagt: „Der Krieg in Syrien hat mit uns nichts zu tun. Einige [Leiter] sagen vielleicht, dass sie den syrischen Präsidenten Bashar Assad unterstützen; aber es ist Lüge. Niemand will hier Syrien sehen.“

Israel produziert 40 verschiedene Früchte

f120205ma01„Israel hat 8,6 Millionen Einwohner und eine Fläche von 20.770 km², also etwas weniger als der US-Bundesstaat New Jersey. Nach meiner Einschätzung besteht Israel größtenteils aus Felsen, Wüste, Hügeln und Bergen. Es ist ein unfruchtbares Land. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass es hier Landwirtschaft geben könnte.

Tatsächlich besteht das Land zu zwei Dritteln aus Wüste und Wildnis und hat ca. 2 cm Regen pro Jahr. Das andere Drittel Israels ist agrarisch genutzt. Man erntet Feigen, Datteln, Zitrus, Avocados, Bananen, Mangos, Guavas, Trauben, Äpfel, Pfirsiche, Kirschen, Tomaten, Gurken, Pfeffer und Getreide, z.B. Mais, Weizen, Sorghum und Baumwolle.

In Israel werden mehr als 40 verschiedene Früchte angebaut. So gehört das Land weltweit zu den führenden Produzenten und Exporteuren von frischem Zitrus, einschließlich Orangen, Grapefruit, Mandarinen. Die Gesamtanbaufläche hat zugenommen. Lag sie ursprünglich bei 165.111 Hektar, so beträgt sie jetzt 404.685 Hektar … Israel produziert 95 % des eigenen Lebensmittelbedarfs.“ (Chatham Daily News [Ontario, Kanada], Kim Cooper, 11.08.2016)

Blinde lernen sehen

prof-amir-amedi-with-eyemusic-photo-by-eyal-toueg-1168x657An der Hebräischen Universität in Jerusalem hat Professor Amir Amedi sensorische Hilfsmittel für Blinde entwickelt (Augen-Krücken und Augen-Musik), die durch Töne und durch Berührung visuelle Informationen erzeugen. Durch Infrarot-Strahlen und Schallwellen lernen die Patienten, Entfernung, Formen, Farben, Helligkeit, ja sogar Buchstaben des Alphabets zu erkennen. (Israel21c, 19.09.2016)

Rekord der Gaza-Hilfe

In der ersten Jahreshälfte von 2016 durften 89.000 Lastwagen mit humanitärer Hilfe und Versorgungsgütern, also 700 Lkw pro Tag, durch Israel nach Gaza fahren. Das ist ein neuer Rekord. Nur verbotene Technologie und Ausrüstung, die für Terrorzwecke durch das Hamas-Regime Verwendung finden könnten, waren ausgeschlossen (Walla.co.il, 25.08.2016).

Erdbeben, Überschwemmungen, Hurrikans, Tsunamis – Israel hilft

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Seit 2001 wurde in insgesamt 39 Ländern, darunter Griechenland, Haiti, Irak, Italien, Japan, Kenya, Nepal, die Philippinen, Ruanda, Sierra Leone, Südsudan, Uganda, ja auch in den USA, durch IsraAID Hilfe geleistet. IsraAID ist eine humanitäre Hilfsorganisation, die als schnelles Eingreifteam aus 400 israelischen Spezialisten und einigen hundert Freiwilligen besteht. Egal ob es sich um Erdbeben, Tsunamis, Hurrikans oder Epidemien handelt, reagiert die Gruppe unverzüglich und führt bestens organisierte Such- und Rettungsmissionen, medizinische Maßnahmen, soziale Hilfe und alles andere, was vonnöten ist, durch.

Schwerter werden zu Pflugscharen

Israelische Premierminister haben des Öfteren hervorgehoben, dass sie ihre palästinensischen Nachbarn lieber auf dem Spielfeld, als auf dem Schlachtfeld treffen möchten.

Angesichts der neuen Welle täglicher Terror-Angriffe, Messerstechereien, Attacken durch Autos erscheinen sportliche Wettkämpfe als unwahrscheinlicher denn je. In Israel und anderen Ländern berichteten die Zeitungen immer auf der Titelseite, wenn bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ein muslimischer Wettkämpfer sich geweigert hatte, gegen einen Israeli anzutreten.

Im August gab es aber in Jerusalem einen Wettkampf, an dem ca. 200 Israelis und palästinensische Araber, sowohl Juden, Christen und säkulare Muslime teilnahmen: ein Backgammon-Turnier. Als ältestes und beliebtestes Brettspiel ist es im Nahen Osten überall anzutreffen. Vier Tage lang waren Spieler aus arabischen und jüdischen Gebieten, sowie von Ost- und West-Jerusalem, friedlich zusammen. Für viele Mitwirkende war es die größte Begegnung, die sie je mit Juden oder Arabern gehabt hatten.

Ausgestoßen wegen der Friedenssuche

Nicht alle palästinensisch-arabischen Leiter – Abgeordnete, Scheichs, Imame, Sippenchefs – sind gegen Israel. Scheich Abdullah Tamimi, der zu einer prominenten Familie in Hebron gehört, vertritt die Ansicht, dass wirtschaftliche Zusammenarbeit und Dialog mit allen Israelis (nicht nur mit linken Aktivisten) und der Wegfall von Gewalt Schlüssel sind, um Frieden zu erreichen.

Er widersetzt sich deutlich den vielen antiisraelischen Anführern, die gegen eine Normalisierung sind. Diese sind gegen jeden Kontakt mit Israel und befürworten den Wirtschaftsboykott Israels sowie weitere Sanktionen (BDS) und stacheln die Massen zu Gewalt und Terror an.

Scheich Tamimi und andere Palästinenser, z.B. Khaled Abu Awwad, der Repräsentant der Trauer-Familien, nahmen dieses Jahr an Seminaren mit Juden in Judäa und Samaria (Westbank) teil. (“Palestinians: Bad News for Israel-Haters,” Khaled Abu Toameh, Gatestone Institute, 12.09.2016)

Für ihren Mut, mit Israelis zu sprechen und – was noch schlimmer ist – sich mit „Siedlern“ zu treffen, wurden sie als „Verräter“ und „Kollaborateure“ mit Israel geschmäht. Tamimi ist von seiner Familie verstoßen und gesellschaftlich isoliert worden; von allen sozialen Funktionen, Hochzeiten und Beerdigungen ist er ausgeschlossen.

Israel gewinnt den 1. und 2. Preis unter 3000 Teilnehmern

Bei der Weltweiten Innovations-Auszeichnung in Peking gewann Israel die beiden Hauptpreise. Dreitausend Teilnehmer waren vertreten. Die jungen Unternehmen NiNiSpeech, das eine bahnbrechende Behandlung von Sprachstörungen entwickelt hat, und AerialGuard, das ein automatisches Navigationssystem für unbemannte Flugzeuge entwickelte, gewannen die beiden Preise. (Israel Hayom, 11.08.2016)

Sie gewann US-$ 18.000, aber bevorzugt das Bibelstudium

img718153Gitta Neufeld arbeitet als Bibellehrerin und Erziehungsleiterin an einer jüdischen Schule in New York. Im Jahr 2010 gewann sie bei „Jeopardy“, einer TV-Spiele-Show, US-$ 18.000, weil sie die Fragen über die Bibel richtig beantworten konnte. Ihren Gewinn nutzte sie, um während der letzten 6 Jahre fünfmal mit ihrer Familie nach Israel zu kommen, um an einer Bibelkonferenz in Gush Etzion südlich von Jerusalem teilzunehmen.

Als das Geld verbraucht war, beteiligte sie sich an einer anderen TV-Spiele-Show namens „Wer möchte Millionär sein?“ und gewann erneut. „Es war nicht ganz einfach, der Moderatorin der Sendung zu erklären, was ich mit dem Geld tun werde. Sie meinte, ich solle mir einen Diamantring kaufen; aber das hier ist eindeutig besser“, sagte Frau Neufeld. „Von diesen wunderbaren Bibellehrern zu lernen, beflügelt mich für den Rest des Jahres.“ (Israel National News, 12.08.2016)

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