Einige Nachrichten aus Israel


Der Sohn des israelischen Premierministers äußert sich

Der Sohn des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu, Yair, bekannt für seine bissigen Kommentare, hat in den Social-Media-Kanälen eine Nachfolgerschaft gewonnen. Oft von den Nachrichten-Medien zitiert, nahm er sich kürzlich Ahmed Tibi, berüchtigtes arabisches Mitglied des israelischen Parlaments, vor. Dieser hatte unablässig an Israel Kritik geübt (wie Arutz Sheva am 25.11.18 berichtete).

„Ich möchte [ihn] daran erinnern, dass alle arabischen Gemeinden in Israel ohne Ausnahme auf den uralten Ruinen jüdischer Gemeinden sitzen und oft den früheren jüdischen Namen beibehalten.

So befindet sich zum Beispiel das Dorf Battir an dem Ort, wo der letzte Kampf zwischen Bar Kochba und den Römern stattfand, in Beitar. Die Araber selbst nennen den archäologischen Hügel in der Stadt Khirbat el-Yahud [‚Ruine der Juden‘ – Red.]. Die Familie Tibi kam von Syrien nach Israel. Wir werden Juden genannt, weil wir aus diesem Land kamen, aus Judäa. Und ihr werdet Araber genannt, weil ihr aus einem anderen Land kamt, der arabischen Halbinsel.“

Der Antisemitismus kündigt das Kommen des Messias an

Der orthodoxe Rabbiner Mendel Kessin, ein Experte für Endzeit-Fragen, äußerte sich beim Israel News Talk Radio im November 2018 zum weltweiten Anstieg des Antisemitismus. Er sagte, Antisemitismus sei ein Zeichen, dass Gott die Endzeit beschleunige.

„Wir sind dem Ende sehr nah … Und was sich jetzt vor unseren Augen abspielt, ist ein Prozess, der den Maschiach [Messias] bringt …

Was man sieht, ist in vielerlei Hinsicht eine Beschleunigung des Endes, so wie es in Ägypten geschah. Gott scheint das Ende eilends herbeizuführen, daher passiert so Vieles gleichzeitig.

Da wir uns der Messianischen Ära nähern, wird der Antisemitismus zunehmen“, erklärte er. „Das rührt daher, dass Satan … versucht, alle ihm verfügbare Energie einzusetzen, um die Juden auszulöschen.

Wenn Heiligkeit kurz davor ist, sich zu manifestieren, dann schalten sich das Böse und die Korruption ein und versuchen das Einkehren von Gerechtigkeit zu stoppen“, führte Kessin aus.

Für ihn ist das Chaos, was man heute auf der politischen Weltbühne sieht, verknüpft mit dem Endzeit-Krieg des Gog von Magog.

Ferner zeigte er den Widerspruch auf zwischen dem Anstieg des Antisemitismus einerseits und „einem unglaublichen Anstieg des Ansehens Israels unter den Völkern“ andererseits. „Es ist nicht nur der Antisemitismus. Israel steigt auf unter den Völkern. Es verschafft sich unglaublichen Respekt. Wirtschaftlich hat es sich bereits ausgedehnt – Afrika, Asien, Indien. Sogar Europa fängt an, sich gegen die Hamas zu stellen“ (Breaking Israel News, Dr. Rivkah Lambert Adler, 29.11.18).

Zwei Israelis wagen sich auf Neuland vor

Israel ist nicht gerade ein Wintersport-Paradies, doch es hat ein Bobschlitten-Team. Das Team versucht, sich für die Olympischen Winterspiele 2022 zu qualifizieren, trotz Hürden, die dem entgegenstehen. Doch der unbezwingbare israelische Kampfgeist gibt niemals auf.

Bei den Qualifizierungsrennen in Lake Placid, New York, am 29.11.18 haben sich die Israelis Chaim Raice (46) und Dave Nicholls (Mitte 50) erstmalig getroffen. Für Raice war es die erste Fahrt in einem Zweier-Bob. Nicholls, schon 14 Jahre dabei, hat eine Wirbelsäulenschädigung von einem Skiunfall und braucht einen Rollstuhl, um sich fortzubewegen. Während einer Übungsfahrt brachte er den Bobschlitten zum Überschlag und brach sich mehrere Finger. Trotzdem haben die beiden beim späteren Rennen am 01.12.18 den 11. Platz erreicht (Times of Israel, 13.12.18).

Israels Mondflug

Yoav Weiss

Irgendwann im Februar werden Israel Aerospace Industries und die SpaceIL Group die erste Nichtregierungs-Raumfahrt zum Mond machen, berichtet United with Israel (18.12.18).

Das Raumschiff Beresheet („Genesis – Am Anfang“) wird von Cape Canaveral in Florida abgeschossen werden und Tage später auf dem Mond landen. Im Inneren wird sich eine Zeitkapsel mit hebräischer Bibel und israelischer Flagge befinden.

Sinneswandel eines britischen Reporters überrascht

Die britische Presse ist bekannt für ihre äußerst kritische Berichterstattung über Israel. Als die Terrororganisation Hamas im November 2018 innerhalb nur einer Woche 460 Raketen von Gaza aus nach Israel abfeuerte, berichtete der Reporter des britischen Telegraphs, Raf Sanchez, über Israels Reaktion.

Zur Überraschung aller lobte er in seinen Twitter-Kommentaren Israel für seine Zurückhaltung: „Wir bekamen eine Ahnung davon, wie vorsichtig Israel bei den Luftschlägen auf Gaza war, um tote Zivilisten zu vermeiden. Die israelische Armee rief einen Mann an, den wir trafen, und redete 45 min lang am Telefon mit ihm, damit er seine Nachbarn evakuierte, bevor die IDF ein Hamas-Mediengebäude neben seinem bombardierte“ (@rafsanchez, 15.11.18).

Weltweite Beziehungen Israels zeichnen sich ab

Die Regierungen vieler Länder von Südafrika bis Schweden waren Israel über viele Jahre hinweg feindlich gesonnen. Doch die Geschehnisse in der Welt können Allianzen ändern. Die Bedrohungen durch den Iran und die Angst vor einem Cyber-Krieg ließen viele Länder den Kontakt mit Israel suchen – und das in freundschaftlicherer Art, als es jahrzehntelang der Fall war. Dies mag jedoch nur vorübergehender Natur sein, denn die Bibel warnt prophetisch vor einer Zeit, in der die ganze Welt sich gegen Israel wendet (vgl. Sach. 12, 3).

Australien hat Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkannt. Brasilien verlegt seine Botschaft nach Jerusalem.

Da die Türkei immer repressiver wird und ihre Nachbarn bedroht, arbeiten Zypern und Griechenland in zahlreichen Verteidigungs- und Energiebereichen mit Israel zusammen.

Der tschechische Präsident Miloš Zeman hat Israel besucht; er reiht sich damit in eine lange Liste von Staatsoberhäuptern ein, die offizielle Besuche zur Unterzeichnung von Verträgen, Diskussion von Sicherheitsfragen und Ankurbelung des Handels gemacht haben.

Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Holland, Norwegen, die Schweiz und die USA haben die Finanzhilfen für die Palästinensische Autonomiebehörde reduziert, nachdem bekannt wurde, dass diese für die Finanzierung von Terroristen und deren Familien eingesetzt worden waren.

Russland und Israel koordinieren ihre Bemühungen in Syrien, um in der instabilen Region Ordnung aufrechtzuerhalten.

In der ganzen islamischen und sogar in der arabischen Welt gibt es Aufrufe für eine Normalisierung der Kontakte mit Israel. Kabinettsminister, Parteivorsitzende und Journalisten in Bahrain, Katar, Kuwait, Saudi-Arabien, im Oman und Tschad, in Tunesien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, und sogar im Libanon, rufen zum Kontakt mit Israel auf. Die Gründe dafür variieren: Die gemeinsame Bedrohung durch den Iran, der Wunsch nach israelischer Technologie oder die abnehmende Bedeutung des palästinensischen Konfliktes.

Ägypten, der Oman und der Tschad haben israelischen Handelsflugzeugen jeweils das Flugrecht durch ihren Luftraum eingeräumt.

Drei Delegationen lokaler islamischer Sunniten– und Schiiten-Führer aus dem Irak haben Israel in den letzten Monaten besucht, um sich mit Funktionären zu treffen.

Als 2 israelische Athleten am 25.10.18 bei einem internationalen Wettbewerb in Abu Dhabi Goldmedaillen gewannen, wurde jedes Mal die israelische Nationalhymne gespielt.

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