Warum die Juden?


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Die Juden sind das auserwählte Volk, haben ihr eigenes Land und sind erfolgreich in ihrem gesamten Werdegang. Doch der Antisemitismus wächst, ist wieder normal. Das Internet strotzt nur so vor Beispielen.

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An Israel wird ein höherer Maßstab angelegt als an andere Länder. China, Russland, Saudi-Arabien und Dutzende andere Länder verhöhnen die Menschenrechte oder sind Brutstätten der Tyrannei und Korruption, und doch geht man nicht gegen ihre Verstöße vor. Jeder Schritt Israels jedoch wird genau geprüft und weltweit von der UNO, der EU, Politikern der rechten und linken Parteien, den Nachrichtenmedien, Universitäten und akademischen Instituten, Wirtschaftsbossen, ja sogar von Gewerkschaften verurteilt.

Die Anschuldigungen basieren auf kompletten Lügen und Erfindungen, einer Verdrehung der Fakten, damit sie das Gegenteil bedeuten, einer Ignoranz der Wahrheit und offenem Judenhass.

Und so ist es, mit Höhen und Tiefen, seit biblischen Tagen.

Ist es einfach nur das Pech der Juden? Ist es die ewige Bestrafung für die „Christusmörder“, wie religiöse Eiferer und Pseudo-Theologen seit Jahrhunderten behaupten? Oder sind die Angriffe vom Feind unserer Seelen, seine infernalen Machenschaften auf Erden zeigend?

Die Thora erzählt uns die Geschichte der Juden, die einzigartig unter allen Völkern der Welt sind, sagt uns aber auch voraus, was sie erleben werden. Bileam, der korrupte Prophet der Heiden, wurde von Balak, dem König der Moabiter, angeheuert, um die Juden zu verfluchen. Stattdessen segnete Bileam das auserwählte Volk dreimal und verkündete: „Denn von der Höhe der Felsen sehe ich ihn, und von den Hügeln schaue ich ihn. Siehe, das Volk wird abgesondert wohnen und sich nicht unter die Heiden gerechnet werden“ (4. Mo. 23, 9).

Der Neid und Hass der Nationen haben Israel wegen seiner Befolgung der Thora verfolgt. Das Halten der Gesetze, sowohl der Gebote (du sollst) und der Verbote und Einschränkungen (du sollst nicht) bedeutete die Separation der Juden von der heidnischen Welt, deren Kalender, ja sogar deren Ernährung.

Im Laufe der Geschichte endeten die jüdischen Assimilationsversuche, die bekanntesten davon in Deutschland im letzten Jahrhundert, in einer Tragödie.

Theodor Herzl, österrreichisch-ungarischer Journalist und Vater des modernen politischen Zionismus, schrieb 1895 in Der Judenstaat: „Wir haben ehrlich versucht, uns überall unter das soziale Leben der uns umgebenden Gemeinschaften zu mischen und den Glauben unserer Väter zu bewahren. Uns ist es nicht erlaubt, dies zu tun … In Ländern, in denen wir seit Jahrhunderten leben, werden wir immer noch als Fremde niedergemacht.“

Englands ehemaliger Oberrabbiner Jonathan Sacks, stimmt dem zu: „Je erfolgreicher wir darin waren, wie jeder Andere zu sein … desto unbeliebter waren wir bei Allen … ihr sagt: ‚Wir wollen tun wie die Heiden, wie andere Leute in den Ländern, Holz und Stein anbeten, das soll nicht geschehen!‘ (Hes. 20, 32).“

Sacks erinnert seine Landsleute: Jahrhundert für Jahrhundert wurden die Juden zum Sündenbock gemacht für Dinge, mit denen sie nichts zu tun hatten, von den Plagen des Mittelalters, über vergiftete Brunnen, über innere Spannungen in der Christenheit, über Deutschlands Niederlage im Ersten Weltkrieg, bis hin zu den schwachen Leistungen vieler muslimischer Staaten heute. Antisemitismus ist eine Krankheit, und sie kann nicht von den Juden geheilt werden. Er ist auch böse, und wer ihn toleriert, obwohl er dagegen hätte protestieren können, ist ein Mithelfer des Bösen“ (Covenant and Conversation, 27.06.18)

Und doch sind für die hingebungsvollen Freunde Israels und des jüdischen Volkes die Worte des Apostels Paulus wahr: „Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen“ (Röm. 11, 29). Und im vorherigen Vers erinnert Paulus daran, dass die Juden „Geliebte um der Väter willen“ sind.

Gottes Treue seinem auserwählten Volk gegenüber ist versichert. Israel kann sich darauf verlassen und braucht sich nicht zu fürchten. Aber kann Israel sich auf die Treue seiner Freunde verlassen? Ihr, unsere Leser, könnt dem Land und Volk Israel eine Ermutigung im Gebet, im Zeugnis und in Taten sein. Dies ist eine Segensformel für Euer Leben!

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