Krokodilstränen für ihre Toten


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Die Widersprüche sind krass.

In Ramallah, dem Sitz der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), arbeiten Propaganda-Experten Tag und Nacht daran, Israel als böse Besatzer zu beschreiben, die Millionen hilfloser Palästinenser unterdrücken. Doch hat man jemals gehört, dass der PA-Präsident Mahmoud Abbas die Syrer, Russen oder Iraner für die Tötung von 3840 Palästinensern verurteilt?

Das ist die Zahl der Toten in Syrien seit 2011 laut eines kürzlichen Berichts einer Menschenrechtsorganisation (Aktionsgruppe für Palästinenser in Syrien, September 2018). Davon starben 550 durch Folter, Hunger oder Verweigerung von ärztlicher Behandlung. Weitere 1682 Palästinenser werden vermisst (sind Gefängnisinsassen oder wurden erschossen). Insgesamt wurden 5522 Menschen getötet oder gelten als vermisst.

Wo bleibt die Empörung? Wo sind die Proteste, Demonstrationen, Aufstände in Teheran, London und Montreal? Oder zumindest ein unscheinbarer Artikel in einer Zeitung?

Die sprichwörtliche Stille ist ohrenbetäubend.

Die erste Intifada (Revolte) gegen Israel (Dezember 1987 bis September 1993) forderte ein Viertel so vieler Todesopfer an Palästinensern. Die Welt war in Aufruhr und beschuldigte ausschließlich die Juden.

Im angesehenen BESA Center Perspectives Journal (Artikel Nr. 930: „When Palestinian blood isn’t equal“, 04.08.18) schrieb Prof. Edy Cohen von der Bar-Ilan-Universität in Tel Aviv:

„Wenn ein Terrorist der Hamas oder des Islamischen Dschihad aus dem Gazastreifen beim Versuch, Sprengsätze am Straßenrand zu installieren oder den Grenzzaun zu durchbrechen, von israelischen Soldaten getötet wird, sind die arabische und die westliche Welt außer sich. Die Arabische Liga spricht ihre übliche Verurteilung aus. Das stets feindselige Kuwait denunziert Israel bei der UNO und versucht, den Sicherheitsrat einzuberufen. Mahmoud Abbas fordert internationalen Schutz für die Palästinenser. Und über all diese Reaktionen wird in der arabischen und westlichen Presse pausenlos berichtet.

Doch wenn Palästinenser von anderen Arabern getötet werden, interessiert das offenbar niemanden – weder in der arabischen Welt, noch bei den Palästinensern selbst, egal ob bei der PA oder der Hamas. Jeder schweigt. Palästinensisches Blut in der Westbank und im Gazastreifen ist weitaus wertvoller als palästinensisches Blut in anderen Teilen der Welt.

Palästinenser, die durch den Beschuss seitens israelischer Soldaten getötet wurden, können als Werkzeug genutzt werden – sowohl von arabischen Ländern als auch der westlichen Welt –, um Israel zu unterminieren und zu schwächen. Menschenrechtsorganisationen im Westen, und auch in Israel, widmen einen Großteil ihrer Energie und Aufmerksamkeit der Palästinenserfrage in Israel.

Die Rechnung ist ganz einfach: Wenn man Israel oder die Juden nicht für die Tötung von Arabern verantwortlich machen kann, ist es uninteressant.“

Die palästinensischen Flüchtlinge

Durch clevere Tricks, doppeltes Zählen und sogar die Einbeziehung mehrerer Generationen von Nachkommen, behauptet die PA, es gäbe heute 5,1 Millionen palästinensischer Flüchtlinge. Die Welt nickt in mitleidiger Zustimmung, hinterfragt die Zahlen aber nie und gibt Milliarden Dollar. Die Welt macht Israel für die Flüchtlinge verantwortlich – ein konstruiertes Gebilde, um Israel zu schaden.

Ein vertraulicher Bericht des US-Außenministeriums jedoch, verfasst unter der Regierung Obama, zeigt, es gab nur 20.000 palästinensische Flüchtlinge aufgrund des Unabhängigkeitskrieges von 1948, nicht 700.000, wie immer behauptet wird.

Obwohl als geheim eingestuft, gibt es großen Druck seitens der US-Kongress-Abgeordneten, Details des explosiven Berichts der Öffentlichkeit bekannt zu machen, insbesondere seit die derzeitige Regierung unter Trump die Gelder für die PA, und die damit verbundenen UN-Organisationen, um Hunderte Millionen US-Dollar gekürzt hat. Am 18. Januar 2018 hat der Washington Free Beacon erstmals die Existenz eines solchen Berichts aufgedeckt.

– Red.
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