Erwählt für Segen, Leiden, Sieg!


Dr. Herbert Hillel Goldberg
Dr. Herbert Hillel Goldberg

Der Schöpfer des großen Universums hat unter den Menschen auf unserem kleinen Planeten ein Volk erwählt, das seine Botschafter an alle Einwohner darauf darstellen soll. Er fand diese Linie in den gerechten Abraham, Isaak, Jakob – und er selber entschied den Namen: Israel! Er verkörperte sogar einen Hinweis auf sich selber in den letzten 2 Buchstaben. Letzteres ist der erste Grund, weshalb Gottes Erzfeind und viele andere Feinde dieses Volk hassen.

Segen

Gott sagte zu Abraham, Isaak, Jakob: „In dir und durch deinen Samen sollen gesegnet werden alle Völker auf Erden“ (1. Mo. 12, 3; 26, 4; 28, 14).

Ich schreibe dies hauptsächlich für Juden und Christen, die ja die gleichen biblischen Wurzeln haben – kann aber jemand mit Kenntnis der Bibel und der Weltgeschichte unwissend sein über den vielfachen göttlichen Segen, der zu allen Nationen über diesen Kanal Israel kam?

Erstens verkündete es Gott als einen liebenden Vater für alle Menschen, als einen Bereiter von Schalom – Frieden – für alle, die Frieden lieben, einen Versorger von Güte und Schönheit weltweit. Der einzige und wahre Gott gebietet Menschen nicht, solche zu töten oder auch nur zu hassen, die sein großartiges Angebot ablehnen. Wir lesen: „Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn traut“ (Ps. 34, 9).

Wo ist das verzeichnet? In Gottes heiligem Wort. Und das führt uns zu einem weiteren Punkt: Das Wort dieses liebenden Gottes, weltweit verbreitet, ist dem jüdischen Volk anvertraut. „Er zeigt Jakob sein Wort, Israel seine Sitten und Rechte. So tut er keinen Heiden, noch lässt er sie wissen seine Rechte“ (Ps. 147, 19-20). Wie auch Paulus sagte: „Den Juden ist anvertraut, was Gott geredet hat“ (Röm. 3, 2). Denke an die Zehn Gebote, die Mose direkt aus den Händen des Allerhöchsten empfing. Sind die nicht heute in aller Welt bekannt? Und für unsere katholischen Freunde, St. Petrus sagte es so: „Heilige Menschen Gottes haben geredet, getrieben von dem heiligen Geist“ (2. Petr. 1, 21).

„Die Rechte des Herrn sind wahrhaftig, allesamt gerecht. Sie sind köstlicher denn Gold und viel feines Gold; sie sind süßer denn Honig und Honigseim“ (Ps. 19 10-11). „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege“ (Ps. 119, 105). Welcher Christ würde verleugnen, dass Jesus ein Jude war? Und hat nicht der hochgeehrte Retter der Welt gesagt: „Das Heil kommt von den Juden“ (Joh. 4, 22)? Sind die Juden nur ein Segen für Juden? Könnte ich nicht berichten von den jüdischen Patriarchen, Propheten und andern Personen der Bibel, die noch ein Segen sind für Juden und Nichtjuden rund um die Welt?

Das jüdische Volk hat noch eine sehr große Rolle zu spielen als Gottes Botschafter in zukünftigen Ereignissen in der Welt!

Jüdische Leiden

Jedes Jahr lesen wir während den Pessach-Seder-Feiern aus der Haggada (Passah-Erzählungen): „In jeder Generation erhebt sich jemand, der uns vernichten will.“ Aus der Bibel und der Geschichte kennen wir die Feindschaft gegen Israel. Eines sollten wir von Anfang an verstehen, dass der Feind Gottes auch unser schlimmster Feind ist, denn Satan hat die größten Verluste auf Erden durch die Juden erlebt. Es ist auch unbestreitbar, dass wer immer gegen Israel ist, mit dem Bösen zusammenwirkt.

Obwohl ich ein Überlebender des Holocaust bin, will ich mich hier nicht thematisch aufhalten mit den Verbrechen, die meine Familie durch die Hände der Nazis im besetzten Polen erlitt. Selbst die Erinnerung daran ist schmerzlich. Ich erlebte als Augenzeuge die mörderischen Taten, die von deutschen Nachbarn und früher respektierten Kirchgängern begangen wurden; sie hatten das „Kleid der Gerechtigkeit“ für eine SS-Uniform getauscht.

Ich will eher auf einen Bericht in der Bibel hinweisen, der sehr beachtliche Ähnlichkeiten hat mit den Geschehnissen der heutigen Tage. Einzelheiten finden wir im Psalm 83, 1-8. Die hier genannten hasserfüllten Heiden waren Gottes Feinde (V. 2-3), machten Anschläge gegen sein Volk (V. 4) und sagten, „lasst uns sie ausrotten, dass sie kein Volk seien, dass des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!“ (V. 5), und sie waren „vereinigt und in einem Bund wider dich“ [wider Gott] (V. 6). Unter diesen Gruppen waren auch „Ismaeliten“[Araber] und „Philister“ (V. 7-8).

Ist es nicht auch heute so? Die Araber wollen Israel beseitigen, die „Palästinenser“ (auch Araber, die sich fälschlich als Philister erklären) haben denselben Plan gegen Israel, und viele Nationen schließen sich ihnen an. Sie verleugnen Israels Existenzrecht, sind verschworen zur Vernichtung aller Juden, wollen das Verheißene Land fortreißen von den heimgekehrten Israeliten. Die Gründungs-Satzungen verschiedener islamischer Terroristenorganisationen machen ihr Ziel und ihren Zweck klar. Kein Israel mehr!

Eine Liquidierung Israels würde die einzige Demokratie im Nahen Osten zerstören. In Israel haben palästinensische Araber mehr Freiheit als in irgendeinem arabischen Land. Als Staatsbürger haben sie die gleichen Rechte wie Christen und Juden. 

Vor etwa 2000 Jahren gab es auch einen Versuch, Israel und Judäa auszulöschen. Es war durch den römischen Kaiser und Besatzer Hadrian. Um die Juden zu demütigen, benannte er Israel und Judäa um als „Palästina“ (Philisterland), wobei er an ein Volk anlehnte, dass damals schon über 500 Jahre nicht mehr existierte.

Die Welt täuschend, begannen die Araber in Israel sich nach 1967 Palästinenser [Philister] zu nennen. Erstaunlich, die Welt akzeptiert die geschichtsfälschende Benennung. Noch seltsamer ist, dass im Komplott gegen die Zukunftsbestimmung des von Gott erwählten Volkes Israel, die Vereinten Nationen, Europäische Union und nun auch die USA die Forderung der unechten „Palästinenser“ anerkennen, einen eigenen Staat auf jüdischem Boden zu gründen. Ist es aber so schwer für Menschen, die die Bibel lesen zu verstehen, dass solch ein Plan gegen die Heilige Schrift ist? Oder ist es unmöglich für diejenigen, die die Geschichte kennen, zu sehen, dass diese Forderung keine rechtliche Begründung hat?

Hier einige von vielen Hinweisen in der Bibel: „So sagt der HERR: Ich will euch sammeln aus den Ländern, dahin ihr zerstreut seid, und will euch das Land Israel geben“ (Hes. 11, 17). „Denn siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass ich das Gefängnis meines Volkes Israel und Juda wenden will, spricht der HERR, und will sie wiederbringen in das Land, das ich ihren Vätern gegeben habe, dass sie es besitzen sollen“ (Jer. 30, 3). „Deine Kinder sollen wieder in ihre Grenzen kommen“ (31, 17). Die ganzen Kapitel 30 und 31 des Propheten Jeremia beschreiben die Rückkehr der Juden. Das Land gehört Gott selber und die Israeliten sind die Verwalter. Die Verwaltung muss nach den Geboten der Bibel, der Thora, erfolgen – und nur die Juden kennen sie.

Nicht ein einziges Wort in der Bibel nennt einen arabischen oder „palästinensischen“ Staat auf dem Boden Israels. Sogar die Gründung des Königreichs Jordanien, das niemals zuvor in der Geschichte existierte, ist auf diesem Lande unkorrekt. Und obwohl 75% der Einwohner Jordaniens Araber aus dieser Gegend sind, sogenannte „Palästinenser“, verlangt die Welt einen zweiten „Palästinastaat“. Wieviel mehr unbiblisch und unlogisch können die Nationen sein? Israel hat heute etwa 22.000 qkm Land, während die Araber rund 650 Mal so viel haben. Israel hat keinen einzigen Quadratzentimeter arabischen Landes besetzt.

Der jüdische Staat Israel hat heute die größte jüdische Bevölkerung in der Welt, und es sollen noch viele Juden mehr nach Hause kommen. Wer versucht prophetische Erfüllungen zu verhindern?

Etliche Rabbiner sagten zu mir, dass die vereinte Kollaboration vieler Nationen gegen Israel, die wir in unseren Tagen sehen, die deutliche Vorbereitung für den Angriff gegen die heimgekehrten Juden ist, wie sie vom Propheten Hesekiel in den Kapiteln 38 und 39 beschrieben und als die Invasion des Gog von Magog bekannt ist. Unter anderen Entwicklungen sollte auch die Freundschaft Russlands zu Syrien und dem Iran und Russlands Interesse am Nahen Osten sehr beachtet werden.

Die UN hat mehr Resolutionen gegen Israel als gegen irgendeine andere Nation verfasst. So wird es zunehmend weiterhin sein. Der ehemalige Bürgermeister New Yorks, Ed Koch, sagte oft: „Die UN ist ein Pfuhl des Antisemitismus.“ Gott sagt: „Fürchtet euch nicht, wenn euch die Leute schmähen, und wenn sie euch lästern, verzaget nicht!“ (Jes. 51, 7). „Siehe, wer will sich wider dich rotten und dich überfallen, so sie sich ohne mich rotten?… ich schaffe es, dass der Verderber sie zunichte mache. Einer jeglichen  Waffe, die wider dich zubereitet wird, soll es nicht gelingen; und alle Zunge, so sich wider dich setzt; sollst du im Gericht verdammen“ (54, 15-17).

Sieg!

Die Menge der Entscheidungen von Weltführern und Weltbehörden gegen den neugeborenen Staat Israel, die Pläne zur Beschlagnahme jüdischen Bodens durch nichtisraelische Besatzer, der weltweite Antisemitismus, die Boykotte und Desinvestitionen, Untreue oder Meinungsänderungen von Freunden, auf die Israel sich verließ, könnten wirklich das jüdische Volk in Sorgen versetzen. Israel hat jedoch einen treuen Freund: den Schöpfer des Universums.

„So spricht der HERR, der die Sonne dem Tage zum Licht gibt und den Mond und die Sterne nach ihrem Lauf der Nacht zum Licht, der das Meer bewegt, dass seine Wellen brausen; Herr Zebaoth ist sein Name: Wenn solche Ordnungen vergehen vor mir, spricht der HERR, so soll auch aufhören der Same Israels, dass er nicht mehr ein Volk vor mir sei ewiglich. So spricht der HERR: Wenn man den Himmel oben kann messen und den Grund der Erde erforschen, so will ich auch verwerfen den ganzen Samen Israels, um alles, was sie getan haben, spricht der HERR“ (Jer. 31, 35-37).

Gibt es in der ganzen Welt eine größere Zusicherung der Gewissheit und Sicherheit, die Gottes Wort übersteigt? Und – es ist fast zu groß, es zu fassen – Gott benutzt die Himmelskörper und Ordnungen des Universums als Garantie für seine Verheißung. Das ist der Sieg des Allerhöchsten, des allmächtigen Gottes. Und diesen Sieg dürfen wir betrachten als den Sieg für Israel!

In schlichten Worten hat Israels König David sicherlich nicht übertrieben, als er schrieb: „Jene verlassen sich auf Wagen und Rosse; wir aber denken an den Namen des HERRN, unsers Gottes. Sie sind niedergestürzt und gefallen; wir aber stehen aufgerichtet“ (Ps. 20, 8-9).

Gott ist in Juda bekannt, in Israel ist sein Name herrlich … seine Wohnung zu Zion“ (Ps. 76, 2-3), „dass mein Name daselbst sei“ (2. Chr. 6, 6), und „Jerusalem soll eine Stadt der Wahrheit heißen“ (Sach. 8, 3). Solches alles besagen viele Bibelstellen. Das ist Jerusalem – ungeteilt! Er will keinen Götzen neben sich! (siehe 2. Mo. 20, 2). „Jerusalem, das ist mitten unter die Nationen gesetzt und ringsumher Länder“ (Hes. 5, 5). „Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen und des Herrn Wort von Jerusalem“ (Jes. 2, 3; Mich. 4, 2).

Ich fordere jeden Leser zur Entscheidung auf für Gott und sein Volk. Deine politischen, säkularen, geschäftlichen und sogar religiösen Leiter mögen gegen Gottes Ordnungen und sein auserwähltes Volk Israel wählen. Sie mögen den Anschein erwecken, für Gerechtigkeit zu kämpfen, sogar scheinheilig fromm sein. Aber in dieser Zeit, in der die Ungerechtigkeit überhandnimmt und die Liebe für den Herrn und seine Wege in vielen erkaltet, sei vor Imitationen gewarnt. Wähle die Siegesseite und Du wirst auf der Hallelujaseite sein!

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