Segen für die Nationen


David B. Goldberg, M.A.
David B. Goldberg, M.A.

Laut Weltgesundheitsorganisation ist das Notfall-Feldkrankenhaus von Israels Armee das beste weltweit. Mit seiner Kapazität für 200 Patienten pro Tag und 3 Operationssälen wird die Anlage als „nationaler Schatz“ betrachtet. Es wurde bereits rund um die Welt verschickt, um an zahlreichen Orten bei Naturkatastrophen zu helfen, darunter in Haiti, Nepal, den Philippinen, der Türkei und Dutzenden anderer Länder, wo es Verwüstungen durch Erdbeben, Überschwemmungen, Taifune, Hurrikane und Feuer gab. (Times of Israel, 13.11.16)


Nierenpatienten in Sierra Leone starben, weil das Land keine Dialyse-Einheit hatte. Doch mit Israels Spende der ersten Dialyse-Einheit und der am 15.12.16 begonnenen Behandlung wurde den Patienten das Leben gerettet. (Israel 21c, 20.12.16)


Den Eltern eines Ungeborenen hatte ihr Arzt in einem arabischen Dorf östlich von Tel Aviv zu einer Abtreibung geraten, weil ihrem Kind Gedärme außerhalb des Leibes wuchsen. Doch die Eltern lehnten ab. Kürzlich operierten israelische Ärzte in Jerusalem das 17 Stunden alte Mädchen und platzierten die Organe wieder an der richtigen Stelle. Die 5 cm große Operationsöffnung wurde mit TopClosure, einem in Israel erfundenen, die Spannung reduzierenden, Pflaster verschlossen. Die kleine Ibtihaj (arab. für „Freude“) soll ein völlig normales Leben führen können. (Israel 21c, 08.01.17)


Skoliose (schwere Wirbelsäulenverkrümmung) kann durch einen 6-stündigen Korrektur-Eingriff und 16 Schrauben behandelt werden. Doch ApiFix, ein israelisches Implantat, erfordert nur zwei Schrauben und wird in einem 1-stündigen Eingriff eingesetzt. Es wurde bereits bei 110 Patienten in Deutschland, Holland und 7 weiteren Ländern erfolgreich angewandt. (Israel 21c, 10.01.17)


Die Gemeinde mit der höchsten weltweiten Ärztedichte pro Kopf ist das arabische Dorf Arraba, nördlich von Nazareth in Galiläa. Sechs von 1000 Einwohnern sind Ärzte. Israelweit beträgt die Rate 3,4 Ärzte pro tausend. (Der Durchschnitt in westlichen Ländern ist 3,3 pro tausend.) In Israel sind 35 % der Ärzte Araber. (Israel 21c, 31.10.16)


2016 haben Einwohner des Gazastreifens 13 Millionen Mal die Grenze nach Israel passiert. Im Oktober reisten täglich mehr als 55.000 nach Israel ein – zum Arbeiten, aus geschäftlichen Gründen oder für medizinische und humanitäre Behandlung. Umgekehrt fuhren 175.000 LKWs mit israelischen Gütern 2016 in den Gazastreifen hinein. Es gab jedoch auch 1.226 vereitelte Versuche, militärische Ausrüstung, Drohnen, Kommunikationsausrüstung und weitere verbotene Güter in den Gazastreifen zu schmuggeln, ein Anstieg um 165 % im Vergleich zu 2015. (Israelisches Verteidigungsministerium, 15.01.17)


Trotz der weit verbreiteten Wahrnehmung von muslimischer Animosität dem jüdischen Staat gegenüber, gelang Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu im Dezember 2016 mit historischen Besuchen in den ölreichen Staaten Aserbaidschan und Kasachstan ein diplomatischer Coup. Der Handel mit Israel wurde auf Milliarden US-Dollar jährlich erhöht. Die oft geheimen Kontakte zwischen arabischen Staaten und Israel sind gestiegen, da muslimische Länder die vom Iran ausgehenden Gefahren sehen und Zugang zur fortschrittlichen israelischen Technologie begehren. (Arutz 7, 16.12.16)


Eine arabische Inschrift aus dem 9. bis 10. Jahrhundert auf einem Stein der Umar-Moschee in Nuba (nahe Hebron) zeigt, dass die muslimische Welt wusste, dass die Omar-Moschee auf Jerusalems Tempelberg auf den Ruinen des ersten und zweiten Tempels der Könige David und Salomon stand. Dieser Fund mit historischer Beweiskraft, diesmal aus einer muslimischen Quelle, widerspricht der Resolution Nr. 2334 des UN-Sicherheitsrates vom 23.12.16, die besagt, Israel habe keinen Anspruch auf die Stätte. Sie widerspricht auch der Politik der Palästinensischen Autonomiebehörde, die alle historischen jüdischen Verbindungen zur Tempelstätte negiert (Times of Israel, 31.10.16)


Während sich viele Nationen gegen Israel erheben, unterzeichnete der Präsident der Hebräischen Universität, die als eine der Top 100 Universitäten der Welt angesehen wird, kürzlich akademische Kooperations- und Studienaustauschsverträge mit 20 Rektoren von Universitäten in lateinamerikanischen Ländern wie Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Costa Rica, die Dominikanische Republik, Ecuador, Honduras, Nicaragua, Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela. (Hebräische Universität, 15.12.16)


Wird Israel boykottiert? 2016 wurde ein neuer Tourismus-Rekord erreicht: 2,9 Millionen Touristen haben das Land besucht. Allein im Dezember stieg der Tourismus um 26 %, verglichen mit Dezember 2015. (Zentrales Statistikbüro)

Zurück Warum nur auf den Antisemitismus fokussieren?
Mehr Fakten vs. Fabeln<br><i><font size="3">– Gottes Wort ist ewig (Jesaja 40, 8)</i>