Eine E-Mail um 3 Uhr in der Früh


Shira und Amichai Ish-Ram bei der Pressekonferenz im Shaarey-Zedek-Krankenhaus in Jerusalem. (Israel National News, INN)

Am 10. Dezember 2018 bekam meine Frau eine E-Mail von einer Frau in unserer Nachbarschaft. Deren 21-jährige Enkelin, Shira Ish-Ran, im 7. Monat schwanger, und ihr Mann Amichai waren gerade durch einen Terrorangriff südlich von Jerusalem von Schüssen getroffen worden. Das Baby musste per Kaiserschnitt geholt werden, doch der Kleine erlag 4 Tage später seinen Verletzungen. Wie durch ein Wunder konnten die Eltern das Krankenhaus nach einem Monat verlassen.

Man sagt, jeder in Israel kenne jemanden, der Opfer von Terror wurde, ob Freund oder Familienmitglied. Wir kennen viele solche Fälle von grundlosem Hass. Die Nachrichtenmedien berichten kaum noch über diese regelmäßigen Vorkommnisse.

Doch das Tempo dieser Angriffe nimmt stetig zu. Wir sind unseren Lesern sehr dankbar für ihre Gebete um Gottes Schutz für die Juden und alle anderen Einwohner Israels. Die Psalmworte sind dringlicher denn je: „Bittet für den Frieden Jerusalems! Es soll denen wohlgehen, die dich lieben!“ (Ps. 122, 6).

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